Luisa Dittrich

Practice on the Range
Luisa Dittrich

Living a dream - that's what it's all about. Luisa Dittrich is a Playing Professional.

 

Countless hours on the range, working on the swing, technique and ball striking. But also endless gym sessions and mental training. When it comes to dedication, Luisa is one of a kind. 

 

Having started to play the game of golf only at the age of 15, Luisa almost instantly fell in love with all of the sport. One of the most important decisions in her life was made shortly after that: Luisa wanted to be a golf professional. And guess what: She made it! Turning Pro in 2017, she fell only one shot short of reveiving her LET Tour category in LET Tour School in December 2017. 

 

Instead of giving up, Luisa has worked even harder to be prepared for the 2018 LETAS season. After further improving her swing and short game as well as putting, she is now all set for a successfull 2018 season. 

 



The LETAS Order of Merit provides the safest way onto the Ladies European Tour 2019. To receive a membership, Luisa has to finish inside the Top 5 at the end of the LETAS season. Given her outstanding motivation and technical abilities, this is a reachable goal. Hitting the ball even further and striking it better in 2018, there is a lot to come. 

 

Follow the development of a young and dedicated professional golfer. Support her on her way and become part of TeamLui, Luisa's support team. For further information visit TeamLui or contact us at TeamLui@luisa-dittrich.com

 


Instagram: @lui7447

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Luisa Dittrich aiming precisely
Taking Aim on a Par 3

Tour School Marokko - First Stage

Die First Stage der Lalla Aicha Tour School für die Ladies European Tour 2019 ist erfolgreich absolviert!

 

Palm Golf Marrakech Palmeraie hieß der Austragungsort. Ein bislang unbekannter Platz. Bermuda-Rough und schmale oder kleine Grüns sowie einige gut platzierte Wasserhindernisse und Bunker stellten sich schon auf den ersten Blick als Herausforderung dar. Dazu kam noch die Länge. Aufgrund des nassen Wetters der letzten Woche hatte der Boden eine sehr matschige Konsistenz. Der Drive lag meist nur wenige Meter hinter seinem Einschlagloch auf der Bahn. Bei solchen Bedingungen spielt sich ein Par 4 mit etwa 370 Metern Länge schlicht noch etwas länger, als es ohnehin schon ist. Ein Eisen 6 oder auch mal ein Hybrid muss da bei ungünstigem Wind auch erstmal auf dem Grün untergebracht werden. 

 

Doch Probleme sind zum lösen da und so ging es gleich am ersten Tag richtig los. Nach einem Bogey auf der 10 (direkt meiner ersten Bahn) und einem starken Up-and-Down auf der 11 fand ich mich so langsam im Turnier zurecht. Auf Bahn 13 und 14 konnte ich dann gleich Birdies dank sehr guter Annäherungen aus 135 bzw. 167 Metern Entfernung nachlegen. Nun lief es. Es folgten etliche hervorragende Birdiechancen, welche ich leider nicht verwandeln konnte. Einzig auf der 17 konnte ich nicht anders, als der Ball auf einem Par 3 etwa 30 cm vom Loch entfernt zur Ruhe kam. Mit "zwei unter" ging es auf die ersten neun Bahnen. Erneut ließ ich richtig gute Gelegenheiten aus, die ich mir durch gute lange Schläge erarbeitet hatte. Auf Bahn 6 dann die Quittung: Der Bergabputt zu schnell, den Rückputt vorbei, Bogey. Doch nach kurzem Schütteln auf der 7 konnte ich dann noch mit zwei längeren Putts auf der 8 und 9 je ein Birdie nachlegen. Damit stand eine 69 (-3) zu Buche, zugleich mit die Beste Runde des Tages. Also ein Auftakt nach Maß, mit dem ich mehr als glücklich war.

 

Zweiter Tag, anderes Bild. Zwei knappe Putts auf 1 und 2 gingen daneben und der Kampf fing an. Zwar ein Birdie auf der 6, was den Dreiputt vom Vortag vergessen machte. Aber ansonsten wollte kaum etwas gelingen. Auf der 18 steckte dann mein Abschlag mitten in einem Baumstumpf, sodass ich am Ende noch ein Doppelbogey hinnehmen musste und "nur" eine 77 unterschreiben konnte. Damit war ich zwar noch unter den Top Ten, aber irgendwie lief an diesem Tag vieles nicht so wie geplant.

 

Also auf in Tag 3, wieder von der 1 gestartet, diesmal mit soliden Pars. Dann aber das Up-and-Down auf der 3 knapp verpasst, die guten Birdiechancen auf Bahnen 4, 5, 6 und 7 liegen gelassen, bis dann unglückliche Lagen und falsch kalkulierte Chips zu Bogeys auf Bahn 8 und 9 führten. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, besonders, als ich auf der 11 die Fahne attackierte und der Ball "Short-Sided" tief im Bermudarough verschwand. Noch ein Bogey... Zum Glück stabilisierte sich mein Spiel auf und um die Grüns dann merklich, sodass ich am Ende mit einer 76 im Clubhaus ankam. Damit war ich 16. und lag noch gute 6 Schäge vor dem Cut, mit dem ich mich für die Final Stage qualifizieren würde. 

 

Am letzten Tag lief es dann wieder rund: Erneut gute und wie die ganze Woche schon durchaus überzeugende lange Schläge, ein oder zwei Fehleinschätzungen des Windes und des Spins, aber insgesamt eine solide Runde, bei der nichts anbrannte. Auch ein verlorener Ball auf der 14 und das folgende Bogey konnte ich direkt mit einem Birdie egalisieren. So gelang mit an Tag 4 noch einmal eine Parrunde (72 Schläge), die mich insgesamt auf Platz 14 im Tableau und damit ganze 9 Schläge innerhalb des Cuts brachten.

 

Ich bin sehr glücklich mit dieser Woche und fiebere jetzt auf die Final Stage hin, die vom 16. bis 20. Dezember in den Golfclubs Amelkis und PalmGolf Ourika erneut in Marrakech stattfinden wird.